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Wörterbuch der Theaterpädagogik (erschienen 2003)

Gieselmann, Fritz

1907–1975. Jurastudium, Studium der deutschen Sprache und der neueren Sprachen. Neben dem Studium Schauspielausbildung. Seit 1933 Arbeit als Lehrer. Nach Rückkehr aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft systematischer Aufbau eines → Schultheaters in Schleswig-Holstein.  Die  Schüler  sollten  im → Spiel und in der Auseinandersetzung mit dem Text ihre individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse erkennen und formulieren lernen. G verstand Schultheater hauptsächlich als literarisches Theater und als Forum demokratischer Öffentlichkeit, auf dem Spieler und Zuschauer miteinander und über das Stück in eine politische Auseinandersetzung eintreten.

Das Drama der Gegenwart und die Schule. In: Die Pädagogische Provinz, 1961, H. 7/8; Die Erneuerung des Schultheaters aus der epischen Form des Dramas. In: ebd.,  1964, 12; Strukturelement in neuen Dramen: Das Spiel im Spiel. In: ebd., 1966, H. 12. Dormagen, Paul/Gieselmann, Fritz (Hg.): Handbuch zur modernen Literatur im Deutschunterricht. Prosa, Drama, Hörspiel. Frankfurt a. M. 1963. Harms, Peter A.: Lehrtheater Lerntheater. Analysen, Kriterien, Beispiele. Eine Gedenkschrift für Fritz Gieselmann. Münsterdorf 1978.

GABI BEIER

Ein Service des Deutschen Archiv für Theaterpädagogik · DATP
und des Schibri Verlags
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