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Wörterbuch der Theaterpädagogik (erschienen 2003)

Winnicott, Donald Woods

1896–1971. Studium der Medizin. Seit 1923 Arbeit als Kinderarzt im Londoner Paddington Green Children’s Hospital, wo er sich für Kinderpsychoanalyse zu interessieren begann. Zusätzliche psychotherapeutische Ausbildung. Privatpraxis als Kinderarzt und Psychoanalytiker. 1956 Präsident der Britischen Psychoanalytischen Gesellschaft. Seine Theorie – nachgewiesen am kindlichen → Spiel –, dass das kreative Potenzial des Menschen ein Instrument zur Bewältigung von Realität sei, ist eine wesentliche Grundlage für Jacob L. Morenos Arbeiten zum→ Psychodrama.

Kind, Familie und Umwelt. München, Basel 1969; Die therapeutische Arbeit mit Kindern. München 1973; Vom Spiel zur Kreativität. Stuttgart 1973; Reifungsprozesse und fördernde Umwelt. München 1974; Familie und individuelle Entwicklung. München 1978; Aggression. Versagen der Zacharias, Wolfgang Umwelt und antisoziale Tendenz. Stuttgart 1988; Die menschliche Natur. Stuttgart 1994.

Davis, Madeleine/Wallbridge, David: Eine Einführung in das Werk von D. W. Winnicott. Stuttgart 1983; Neubaur, Caroline: Spiel und Realität in der Psychoanalyse Donald W. Winnicotts. Frankfurt a. M. 1987; Rodman, Robert  F.  (Hg.): Donald W. Winnicott. Die spontane Geste. Ausgewählte Briefe. Stuttgart 1995.

GABI BEIER

Ein Service des Deutschen Archiv für Theaterpädagogik · DATP
und des Schibri Verlags
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