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Wörterbuch der Theaterpädagogik (erschienen 2003)

Taschke, Elke

1927–1991. Dramaturgin, entwickelte am Zentralhaus für Kulturarbeit (Leipzig) und vornehmlich an der  Berliner  Volksbühne  (Leitung  Benno → Besson) Praxisanregungen für die dramaturgische Arbeit des → Amateurtheaters, die von probierts doch mal bis nach der Premiere reichen. Mit Besson, Manfred Karge und Matthias Langhoff arbeitete sie mit Werktätigen zum → Lehrstück Die Ausnahme und die Regel. Das gemeinsame  Finden  von  Lesarten  im  Amateurtheater (als ,Arbeitsmotiv‘ für ‚Spielarten‘) ist T wichtig. Potenzielle Zuschauer sollen schon früh an theatralen Arbeitsprozessen beteiligt werden. Sozialen Fragen stellte T sich ebenso wie ästhetischen (exemplifiziert an Euripides, Goldoni  wie  an → Brecht  und  Heiner → Müller).

Das Seminar ,Die Ausnahme und die Regel‘ mit Partnerbetrieben der Volksbühne (Berlin/DDR). In: Steinweg, Reiner (Hg.): Auf Anregung Bertolt Brechts: Lehrstücke mit Schülern, Arbeitern, Theaterleuten. Frankfurt a. M. 1978; Was ist eigentlich ein Clown? Gedanken über die lustige Person im Amateurtheater. In: Clowneske Mittel im Amateurtheater. Leipzig 1984; Amateurtheater – was ist das? Leipzig 1984; Versuch zu schreiben. Leipzig 1988; Wir finden die Lesart. Leipzig 1991.

GERD KOCH

Ein Service des Deutschen Archiv für Theaterpädagogik · DATP
und des Schibri Verlags
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