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Wörterbuch der Theaterpädagogik (erschienen 2003)

Steiner, Rudolf

1861–1925. Dr. phil. Naturphilosoph, Pädagoge. Seit 1902 Beschäftigung mit der Anthroposophie. S gründete 1913 die Anthroposophische Gesellschaft und veranlasste die Gründung der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft, das Goetheanum, in Dornach (Schweiz), wo er auch seine Mysteriendramen aufführte und die Eurythmie entwickelte (ein Bewegungskonzept, das eine Verbindung zwischen Sprache, Musik und → Bewegung herzustellen versucht). 1919 eröffnete S auf der Grundlage seiner anthroposophischen Ideen die erste Waldorf-Schule (benannt nach dem Auftraggeber, der Zigarettenfabrik Waldorf Astoria AG).

Rudolf Steiner Gesamtausgabe [Schriften, Vorträge, Künstlerisches Werk]. Dornach 1955/56ff.; Ausgewählte Werke. 10 Bde. Frankfurt a. M. 1985. Badewien, Jan: Anthroposophie. Eine kritische Darstellung. Konstanz 1985; Ders.: Die Anthroposophie Rudolf Steiners. München 1994; Bardt, Sylvia: Eurythmie als menschenbildende Kraft. Erfahrungen aus der pädagogischen Praxis. Stuttgart 1998; Beckmannshagen, Fritz: Rudolf Steiner und die Waldorfschulen. Wuppertal 1984; Bloch, Ernst: Geheimniskrämerei als Großbetrieb. In: Ders.: Erbschaft dieser Zeit. Frankfurt a. M. 1973; Lindenberg, Christoph: Rudolf Steiner. Eine Biografie. Stuttgart 1997; Schirn Kunsthalle Frankfurt (Hg.): Okkultismus und Avantgarde von Much bis Mondrian.  Ostfildern 1995.

GABI BEIER

Ein Service des Deutschen Archiv für Theaterpädagogik · DATP
und des Schibri Verlags
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