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Wörterbuch der Theaterpädagogik (erschienen 2003)

Spolin, Viola

1906–1994. Theaterpädagogin und -direktorin, Schauspielerin. 1924–26 Studium an der Neva Boyd’s Group Work School/Chicago. 1927–30 Lehrerin und Supervisorin für Dramatik am Chicago Works Progress Administration’s Recreational Project, 1946 Gründung der Young Actors Company in Hollywood. Seit 1955 Leiterin des Playwright’s Theater Club/Chicago. 1960– 65 Workshop-Leiterin der Second City Company ihres Sohns Paul Sills, mit dem sie 1965 das Game Theater/ Chicago gründet. Seit 1976 künstlerische Leitung des Spolin Theater Game Center in Hollywood. Anknüpfend an die Improvisationstechniken der Commedia dell’Arte entwickelt S das heutige Improvisationstheater. Ihre ,theater games‘, die sich durch Körperlichkeit, Spontaneität, Intuition, Einbeziehung des Publikums, Transformation auszeichnen, verwandeln Theatertechniken in Spielformen und schaffen einen kreativen Zugang zur Schauspielerei.

Improvisationstechniken für Pädagogik, Therapie und Theater.  Paderborn 2002.

Spolin, Viola/Sills, Paul: Improvisation for the Theatre. A Handbook of Teaching and Directing Techniques. Evanston 1999.

Koudela, Ingrid D.: Brecht in Brasilien. Utopie des Theaters oder Theaterpädagogik? In: Steinweg, Reiner: Lehrstück und episches Theater. Frankfurt a. M. 1995.

GABRIELA  NAUMANN

Ein Service des Deutschen Archiv für Theaterpädagogik · DATP
und des Schibri Verlags
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