skip to Main Content

Wörterbuch der Theaterpädagogik (erschienen 2003)

Brook, Sir Peter Paul

Geb. 1925. Regisseur, Theaterleiter. 1942–44 Studium am Magdalen College/Oxford. Seit 1945 Inszenierungen in England und Belgien, 1962 zusammen mit Peter Hall Direktor der Royal Shakespeare Company. Gleichzeitige Gründung des experimentellen Lambda Theatres. 1970 zusammen mit Micheline Rozan Gründung des Centre International de Recherches Théâtrales (C.I.R.T.) in Paris, nach 1974 Centre International de Créations Théâtrales (C.I.C.T.). B versteht Theater als soziale, politische und humanistische Aufgabe, als totalen Ausdruck der Zeit. Inszenierungen im ,leeren Raum‘ mit Verzicht auf Bühnendekoration und optische Effekte, die SchauspielerInnen stehen im Zentrum der Aufführung. Intensive Kommunikation mit dem Publikum. Erforschung der Zeichenhaftigkeit von Schauspiel.

Der leere Raum. Hamburg 1969; Wanderjahre. Schriften zu Theater, Film, Oper 1946–1987. Berlin 1989; Das offene Geheimnis.  Gedanken  über  Schauspielerei  und  Theater. Frankfurt a. M. 1994; Vergessen Sie Shakespeare. Berlin 1997; Zeitfäden/Erinnerungen. Frankfurt a. M.  1999. Josephson, Erland: Spielräume. Notizen während einer Tournee mit Peter Brooks Inszenierung des Kirschgarten. Berlin 1991; Mainusch, Herbert: Regie und Interpretation. Gespräche. München 1985; Ortolani, Oliver: Peter Brook. Regie im Theater. Frankfurt a. M. 1988; Pfaff, Walter/Keil, Erika/Schläpfer, Beat (Hg.): Der sprechende Körper. Texte zur Theateranthropologie. Berlin 1996.

GABRIELA  NAUMANN

Ein Service des Deutschen Archiv für Theaterpädagogik · DATP
und des Schibri Verlags
Back To Top